Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Archery Attack
Stand: August 2026
§ 1 Geltungsbereich & Vertragspartner
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Erbringung von Dienstleistungen, die Buchung von Events, Ausrüstungsverleih sowie die Teilnahme an Archery Attack zwischen Archery Attack / Ilona Mahel, Wacholderberg 33, 35583 Wetzlar (nachfolgend „Anbieter“) und dem Auftraggeber bzw. Teilnehmer (nachfolgend „Kunde“).
- Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsschluss & Buchungsverfahren
- Die Darstellung der Angebote auf der Website www.archeryattack.de stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe einer Buchung dar.
- Der Kunde kann eine Buchungsanfrage per E-Mail oder telefonisch an den Anbieter richten.
- Der Vertrag kommt erst durch die schriftliche Buchungsbestätigung (per E-Mail) durch den Anbieter sowie die Leistung einer Anzahlung durch den Kunden (siehe § 3) zustande.
§ 3 Preise, Anzahlung & Zahlungsbedingungen
- Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung dem Kunde im Rahmen eines schriftlichen Angebots gemachten Preise. Alle Preise verstehen sich in Euro.
- Anzahlung: Nach Erhalt der Buchungsbestätigung ist vom Kunden innerhalb von 7 Tagen eine Anzahlung in Höhe von 20 € auf das angegebene Konto zu überweisen.
- Restzahlung: Der verbleibende Restbetrag ist spätestens 3 Tage vor dem Termin des Events ohne Abzug fällig.
- Erfolgt die Anzahlung oder Restzahlung nicht fristgerecht, ist der Anbieter nach Mahnung und Nachfristsetzung berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und den Termin anderweitig zu vergeben. In diesem Fall gelten die Stornobedingungen nach § 4.
§ 4 Stornierungsbedingungen & Rücktritt durch den Kunden
- Ein Rücktritt vom Vertrag durch den Kunden muss in Textform (z. B. per E-Mail) erfolgen. Maßgeblich für den Zeitpunkt des Rücktritts ist der Eingang der Erklärung beim Anbieter.
- Bei einer Stornierung durch den Kunden werden folgende Stornogebühren berechnet:
- Bis 30 Tage vor dem Eventtermin: kostenfreie Stornierung (bereits geleistete Anzahlungen werden nicht erstattet).
- 29 bis 14 Tage vor dem Eventtermin: 30 % des Gesamtrechnungsbetrags.
- 13 bis 3 Tage vor dem Eventtermin: 50 % des Gesamtrechnungsbetrags.
- Ab 2 Tagen (48 Stunden) vor dem Eventtermin oder bei Nichterscheinen): 100 % des Gesamtrechnungsbetrags.
- Reduzierung der Teilnehmerzahl: Eine Verringerung der gebuchten Teilnehmeranzahl kann bis [z. B. 48 Stunden] vor Spielbeginn kostenlos mitgeteilt werden, sofern die Mindestteilnehmerzahl nicht unterschritten wird. Danach wird der volle Betrag für die gebuchte Teilnehmeranzahl berechnet.
§ 5 Kein Widerrufsrecht bei Terminbuchungen (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB)
Gesetzlicher Hinweis: Gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB besteht bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht, kein gesetzliches Widerrufsrecht. Jede Buchung ist somit unmittelbar nach Bestätigung durch den Anbieter verbindlich.
§ 6 Absage & Rücktritt durch den Anbieter
- Der Anbieter ist berechtigt, aus wichtigem Grund vom Vertrag zurückzutreten oder das Event abzubrechen, insbesondere bei:
- Witterungsverhältnissen bei Outdoor-Events, die eine sichere Durchführung gefährden (z. B. Gewitter, Starkregen, Sturm, Glatteis).
- Höherer Gewalt oder unvorhersehbaren behördlichen Auflagen/Verboten.
- Unterschreiten der erforderlichen Mindestteilnehmerzahl.
- Akuter Erkrankung oder Ausfall des Sicherheitspersonals / Spielleiters.
- Bei einer Absage vor Spielbeginn wird dem Kunden vorrangig ein Ersatztermin angeboten. Ist kein Ersatztermin möglich oder gewünscht, wird der bereits gezahlte Betrag vollständig zurückerstattet.
§ 7 Teilnahmevoraussetzungen & Verhaltensregeln
- Mindestalter & Einverständnis: Das Mindestalter für die Teilnahme beträgt 12 Jahre. Minderjährige benötigen die schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten.
- Gesundheitliche Eignung: Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Jeder Teilnehmer erklärt mit der Teilnahme, dass er körperlich gesund ist und keine gesundheitlichen Einschränkungen (z. B. schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schwangerschaft, epileptische Leiden) vorliegen, die eine Teilnahme gefährden.
- Alkohol- und Drogenverbot: Auf dem Spielfeld gilt eine strikte Promillegrenze von 0,0 ‰ sowie ein absolutes Verbot von Betäubungsmitteln. Offensichtlich alkoholisierten oder berauschten Personen wird der Zutritt verwehrt. Ein Anspruch auf Rückerstattung besteht in diesem Fall nicht.
- Schutzausrüstung & Einweisung:
- Das Tragen der bereitgestellten Schutzmaske ist während des gesamten Aufenthalts auf der Spielfläche verpflichtet.
- Den Anweisungen des Spielleiters/Personals ist jederzeit und unverzüglich Folge zu leisten.
- Bei groben Verstößen gegen die Sicherheitsregeln kann der Teilnehmer ohne Anspruch auf Erstattung vom Spiel ausgeschlossen werden.
§ 8 Haftung & Haftungsausschluss
- Die Teilnahme an Archery Attack beinhaltet sportliche Betätigung und Bewegung. Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen.
- Für sonstige Schäden haftet der Anbieter nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), wobei die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt ist.
- Für mitgebrachte Wertsachen, Kleidung und persönliche Gegenstände übernimmt der Anbieter keine Haftung bei Verlust oder Diebstahl.
§ 9 Beschädigung & Verlust von Ausrüstung
- Der Kunde und die Teilnehmer sind verpflichtet, die überlassene Ausrüstung (Bögen, Pfeile, Masken, Hindernisse) pfleglich zu behandeln.
- Bei mutwilliger Beschädigung oder Verlust von Ausrüstungsteilen über den normalen Verschleiß hinaus haftet der Kunde bzw. der verursachende Teilnehmer für den entstandenen Wiederbeschaffungs- oder Reparaturwert.
§ 10 Schlussbestimmungen
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.